Regulationsdiagnostik

 

(auch Autonome-Regulations-Diagnostik; früher: Neuralkinesiologie)

 

Die Regulationsdiagnostik (RD) wurde von Dr. Klinghardt, einem in den USA tätigen, deutschstämmigen Arzt und medizinisch-wissenschaftlichem Forscher, entwickelt.

 

Die RD nutzt im Rahmen ihres Untersuchungsablaufes im Wesentlichen den kinesiologischen Effekt des Muskeltonus. Dr. Klinghardt ist es über viele Jahre gelungen dieses kinesiologische Grundphänomen in seiner RD auf eine medizinisch und wissenschaftlich ausdifferenzierte Basis zu stellen. Dadurch grenzt sich die RD von der Methodik der herkömmlichen Kinesiologie ab.

 

Die RD ist medizinisch genauer und zuverlässiger geworden, wobei sich die Kunst des Muskeltestens an sich und den Anspruch, der sie an den Therapeuten und Anwender stellt, nicht verändert hat. Anhand der RD hat Dr. Klinghardt somit die Einsetzbarkeit des kinesiologischen Muskeltestens zu einem hohen Grad an medizinisch-wissenschaftlicher Genauigkeit und Reife geführt. Darüber hinaus ist der Hintergrund und das Theoriegebäude in der RD gegenüber früher (Neuralkinesiologie) komplexer geworden: es wird „schichtweise“ und „mit Vergrößerung“ (Einsatz eines Licht-Polarisationsfilters) nach Störfeldern und -einflüssen und Lösungen gefahndet und diese werden in ihrer Hierarchie, ihren Abhängigkeiten und Zusammenhängen ganzheitlich erfasst.

 

Damit können Überlagerungen erkannt und untergeordnete Störungen aussortiert werden.

Wie eine kinesiologische Behandlung funktioniert, lässt sich daher auch am „Eisbergprinzip“ erklären. Bei einem Eisberg ragt nur etwa 1/7 der kompletten Größe aus dem Wasser. Der Rest liegt versteckt unter der Oberfläche. Wenn wir testen, sehen wir erst nur einen Teil des Ganzen. Wenn die Behandlungen fortgesetzt wird und die erste Schicht „abgearbeitet“ ist, die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems sich damit verbessert und „der Wasserspiegel sinkt“ wird die nächste Ebene sichtbar, bzw. testbar.

 

Über den Einsatz des klassischen kinesiologischen Elements des Muskeltestens hinaus arbeitet die Regulationsdiagnostik auf der Grundlage der Phänomene des Lichts. Das heißt, mittlerweile gesicherte Erkenntnisse aus der Licht- und Biophotonenforschung kommen hier direkt zur Anwendung. Die Biophotonenabstrahlung des Organismus und seine Bio-Informations- bzw. energetischen Feldstrukturen werden auf subtile Resonanzphänomene hin untersucht. In das Lichtfeld eingebrachte Heilmittel, Allergene u. v. a. m., werden in der RD vor medizinisch und wissenschaftlich fortgeschrittenem Hintergrund abgeglichen.

 

Die Regulationsdiagnostik macht sich den Umstand zu Nutze, dass das autonome Nervensystem und damit auch der Skelettmuskel des Körpers auch auf sehr subtile Stresssignale, z. B. in den Energiekörper gehaltene Gifte, oder die Hand des Untersuchers, reagiert. Dies hängt mit komplexen regulativen Reaktionen des autonomen Nervensystems (Sympathikus/Parasympathikus) und seiner Interaktion mit dem Lichtgefüge des Energiekörpers (Biophotonenfeld) zusammen.

 

Dr. Klinghardt gibt an, sämtliche, auf den ersten Blick scheinbar esoterische Phänomene, auf denen der Untersuchungsablauf beruht, wissenschaftlich untermauert zu haben. Inzwischen kann daher mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Regulationsdiagnostik mit ihrem modernsten wissenschaftlichen und philosophischen Hintergrund eine medizinische Methode des 21. Jahrhunderts repräsentiert.

 

 

 

Klingt fast nach einem Rundum-Sorglos-Paket...

 

Die gängigsten und in ihrer Reihenfolge bedeutsamsten Stressfaktoren, die dazu führen können, dass das autonome Nervensystem nicht optimal „reguliert" sind:

 

Psychische Konflikte bzw. seelischer Streß (z. B. Ängste, aufgrund früher erlebter Traumata, aktueller und immer wieder kehrender seelischer Stress...)

 

Schwermetalle (insbesondere Amalgam, d. h. Quecksilber; im Quecksilber wird eine Leitfunktion als Blockierer der allgemeinen Zell-Toxinausscheidung erkannt)

 

Geopathie (z. B. Wasseradern...) und Elektrosmog als individuell bedeutsames Störfeld

 

Störfelder im Sinne so genannter Herde wie: akute Zahnwurzelherde, aber auch Zähne nach Wurzel- oder anderweitiger Behandlung; chronische bzw. subakute bakterielle, seltener virale Herde bzw. Erkrankungen – im Besonderen die Borelliose und damit assoziierte Keime wie Bartonellen, Babesien ect.; im Körper unbemerkt überdauernde Parasiten (z. B. Würmer und andere Zooten wie Lamblien ect.); Pilze (nicht nur Candida, auch Lungenpilze, etc.)

 

• Lebensmittel- und Umweltallergien (z. B. Gluten, Milcheiweiß..)

 

Chemisch-toxische Stoffe (z. B. Lösungsmittel, Lacke, Abgase...)

 

Strukturelle Bissstörungen, z. B. Kieferfehlstellungen

 

Die Regulationsdiagnostik verschreibt daher, neben der Beseitigung von diagnostizierten Störfeldern oder Allergenkarenz, häufig naturheilkundliche Entgiftungs- oder auch Anti-Infekt-Therapien (z. B. Algen- oder Bienengiftpräparate ect.).

 

Viele Störfelder können auch mit Mentalfeld-Klopfmassage ganz gezielt angegangen werden.

 

Für die Lösung seelischer Konflikte bieten in diesen Methoden ausgebildete RD-Therapeuten oft die ebenfalls von Dr. Klinghardt entwickelte Mentalfeldtherapie (Meridian-Endpunkt-Klopftechnik) oder die PK-Kinesiologie (früher Psycho-Kinesiologie) an. Auch Familienaufstellungen werden empfohlen, denn mittels der Regulationsdiagnostik können auch systemische Einflüsse  diagnostisch herausdifferenziert werden.